Anwalt vs. Inkassobüro

Warum sollten Sie das Forderungsmanagment einem Anwalt übertragen?

 

Die Gefahr, dass eine ausbleibende Zahlung eines Kunden oder anderen Schuldners für Sie uneinbringbar wird, steigt mit der Zeit, welche zwischen der Fälligkeit der Zahlung und der Aufnahme von Maßnahmen gegen den Schuldner vergeht.

Dementsprechend wichtig ist es, beim Ausbleiben von Zahlungen unmittelbar nach der Fälligkeit konsequent zu reagieren. 

Natürlich haben Sie die Möglichkeit Ihr Büroprsonal für das Forderungsmanagment einzusetzen. In diesem Fall erkaufen Sie sich die Beitreibung Ihrer Forderung am teuersten, zumal das Personal in der Regel nicht zum Zwecke des Forderungsmanagments im Sinne der Forderungsbeitreibung eingestellt worden ist. Hinzu kommt, dass dieses Büropersonal selten geschult ist und somit auch ein effizientes Forderungsmanagment nicht erbringen können.

Zweifelsohne erbringen auch seriöse Inkassobüros einesehr gute Arbeit im Hinblick auf die Forderungsbeitreibung. Die Grenzen der Inkassobüros sind aber dort erreicht, wo es daran geht, prozessual tätig zu werden. Wird auf Grund der nicht geleisteten Zahlung im außergerichtlichen Bereich die Einleitung eines Mahnverfahrens notwendig und legt der Schuldner gegen den Mahnbescheid Widerspruch bzw. gegen den Vollstreckungsbescheid Einspruch ein, wird die Einschaltung eines Rechtsanwalts notwendig. Inkassokosten für die Inkassobüros sind letzlich oft nicht erstattungsfähig.

Mit der Frage der Erstattungsfähigkeit von Inkassogebühren hat sich bereits im Jahr 1993 das Oberlandesgericht Dresden befasst. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass die bei einer Beauftragung eines Inkassounternehmens entstehenden Kosten dann nicht vom Schuldner getragen werden müssen, soweit es sich beim Auftraggeber um ein Unternehmen oder ein Berufsangehöriger mit hinreichender Geschäftserfahrung handelt und es notwendig wird, einen Rechtsanwalt zur weiteren Bearbeitung einzuschalten. Desweiteren sindInkassokosten nicht erstattungsfähig, wenn der Schuldner die Forderung gegenüber dem Gläubiger bestritten und/oder mitteilt, das er zahlungsunfähig

Durch die direkte Beauftragung eines Rechtsanwaltes umgehen Sie solche Risiken, auf einem Teil der Kosten sitzen zu bleiben. Zudem findet in der Regel immer eine Prüfung statt, ob der geltend gemachte Anspruch überhaupt besteht.

Ein nicht zuletzt entscheidener Vorteil einer direkten Beauftragung liegt darin, beim Anwalt alles aus einer Hand zu bekommen: von A wie anwaltliches Mahnschreiben bis Z wie Zwangsvollstreckung. 

Da auch das anwaltliche Inkasso nicht teurer ist als die Beauftragung eines Inkassobüros, bleiben durch die direkte Beauftragung letztlich nur Vorteile bestehen.




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